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Ehrenabteilung
60 Jahre und …….. von Hans-Richard Kroonen
Plötzlich sind diese Männer 60 Jahre alt und sie bekommen ein gesetzlich verordnetes „Aus“. Früher lag die Altersgrenze bei 65 Jahren. Grundsätzlich ist dieses nicht negativ zu sehen. Obwohl nun die ständigen Informationen wegfallen, kann ein „Feuerwehr-Ruheständler“ damit leben. Die jahrelang aufgebauten freundschaftlichen und kameradschaftlichen Verbindungen sollten aber nicht abreißen.
Daher hat der Gesetzgeber festgelegt, in den einzelnen Wehren „Alters- und Ehrenabteilungen“ zu bilden. Die Pflege der Kameradschaft bleibt erhalten und der Kontakt zwischen der aktiven Wehr und dieser „Altersgruppe“ reißt nicht ab.
Bei der Feuerwehr in Datteln haben sich schon seit Jahren in dieser Gruppe Männer zusammengefunden, die in monatlichen Abständen ihre „Gruppen-Abende“ durchführen. Bei diesen zwanglosen Zusammenkünften werden manche schöne Erinnerungen wieder aufgefrischt. Auch eigene Aktivitäten kommen nicht zu kurz. Mit Unterstützung der aktiven Wehr werden Wehren besucht, mit denen man jahrelang freundschaftliche Kontakte pflegte. Im Programm stehen aber auch ständig kleine Info-Besuche. So besuchte die „Altersmannschaft“ den Braunkohle-Tagebau, den Besucherstollen der Zeche Ewald in Oer-Erkenschwick, den Maximilian-Park in Hamm, die Kameraden in Kreuztal und vieles mehr. Nicht unerwähnt bleiben sollen bei dieser Gelegenheit die internen „Feierlichkeiten“, zu denen die Partnerinnen der Kameraden und die Hinterbliebenen der verstorbenen Feuerwehrmänner eingeladen werden. Soweit möglich, werden aber auch bei größeren Veranstaltungen der aktiven Wehr „Hilfestellungen“ geleistet.
Alles in allem ist die „Ehrenabteilung“ der Feuerwehr Datteln bemüht, die bestehenden freundschaftlichen und kameradschaftlichen Kontakte dauerhaft weiter zu vertiefen, zumal die Unterstützung der aktiven Wehr ständig vorhanden ist.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juni 2010 um 18:56 Uhr |
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